VENTILATOR
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Description
,Es ist ein Bedroom-Album, das sich aber gar nicht wie eins anfühlt", sagt Glenn Morrow, Gründer von Bar/None Records, über ,Reseda Spleen", das lange verschollene Album von Ventilator aus dem Jahr 1996. Nach Jahren bei Permanent Green Light wurde Matt Devine klar, dass er weiterziehen musste. Devine stürzte sich kopfüber in sein neues musikalisches Kapitel: mit Earle Mankey als seinem musikalischen Mentor, Todd Rundgrens Klassiker ,Something/Anything" aus dem Jahr 1972 als konzeptionelle Inspiration und einem gebrauchten Tascam 388 - gekauft von einem Stuntman bei ,Mighty Morphin Power Rangers" -, den er in seiner Wohnung in North Hollywood aufstellte. ,Reseda Spleen" hätte bei Liebhabern von lautem, gitarrenlastigem Pop eigentlich Anklang finden müssen. Leider blieb die Existenz des Albums, wie bei so vielen Indie-Veröffentlichungen davor und danach, so gut wie unbemerkt - abgesehen von zwei begeisterten Kritiken (von ,The Big Takeover" und ,TapeOp"), die erst lange nach dem Verschwinden von ,Reseda Spleen" aus der Szene erschienen. ,Es ist so ein zeitloses Album", sagt Rob Zabrecky Possum Dixon. ,Es hat nicht diesen schrecklichen Glanz, mit dem damals so viele Bands überzogen wurden, und Matt hat nicht versucht, seine Gitarre wie Nirvana klingen zu lassen oder den Lo-Fi-Weg wie Pavement einzuschlagen; er war so im Reinen mit sich selbst und seiner Vision, dass ihn all das nicht beeinflusst hat. Es ist einfach so schön, dass diese Songs wieder herauskommen, denn ich glaube, die Leute müssen sie hören."