GLORIA DE OLIVEIRA
THE LYING SWANS
LA DOUBLE VIE · SKU: LDVLPC119
Tracklist
9 tracks- 1LEDA SAW EYESNo preview
- 2FADING FACESNo preview
- 3SACRED HEARTSNo preview
- 4THE VOYAGERNo preview
- 5WOUNDED BIRDSNo preview
- 6THE WIND TOOK IT AWAYNo preview
- 7THE PERFECT CONNo preview
- 8SHADOWS IN THE FOGNo preview
- 9CRANES IN FLIGHTNo preview
Description
Das neue Album "The Lying Swans" der deutsch-brasilianischen Musikerin und bildenden Künstlerin Gloria de Oliveira entfaltet sich wie ein Werk des Magischen Realismus - bevölkert von Vögeln, Heiligen, Sirenen, blutigen Gesichtern, Geisterschiffen und gespenstischen Erscheinungen - und lädt die Hörer*innen in ihr bislang unmittelbarstes und komplexestes Werk ein. De Oliveiras drittes Album aber eigentliches Debut wirkt wie ein Werk der Gothic-Literatur, angestoßen durch das Bild einer Frau, die aus einem Spukhaus flieht; dieses zentrale Motiv prägte auch die visuelle Welt des Albums. Produziert von Randall Dunn (Anna von Hausswolff, Sunn O))), Marissa Nadler) und aufgenommen zwischen Island, New York und Berlin, ist das Ergebnis eine traumhafte Welt, in der Zauber und Gefahr nebeneinander existieren. Nach der EP-Compilation "Fascination" (2020, Reptile Music) sowie "Oceans of Time" (2022, Sacred Bones) - ihrer Zusammenarbeit mit David Lynchs langjährigem Sounddesigner Dean Hurley - führt "The Lying Swans" de Oliveira in neues Terrain. Sowohl thematisch als auch klanglich scheinen diese neun Songs aus den nebligen Gefilden von Hall und ätherischem Fuzz-Sound herauszutreten und eine erdige, greifbarere und damit verletzlichere Seite zu offenbaren. Dennoch bleibt ihre seraphische, sehnsuchtsvolle Stimme der Mittelpunkt, flankiert von einer beeindruckenden Riege an Musikern: Schlagzeuger Matt Chamberlain (David Bowie, Tori Amos, Pearl Jam), Gitarrist Lennard Zander, Cellistin Gyda Valtysdóttir (múm), Harfenistin Marilu Donovan (LEYA, Eartheater, Julie Byrne) und Keyboarder Ulfur Hansson wirken mit, während Ambient-Ikone Tor Lundvall eine seltene Spoken-Word-Darbietung beisteuert. Lina Andonovskas Querflöte spielt eine tragende Rolle und verleiht den Songs einen ebenso luftigen wie beunruhigenden Klang - inspiriert sowohl von de Oliveiras brasilianischen Wurzeln als auch von den Giallo-Soundtracks der 1970er und 1980er Jahre, jenen atmosphärischen italienischen Horror-Krimis, die stilisierte, drastische Gewalt und Voyeurismus mit prachtvoller Schönheit verbinden. Inspiriert von Lyrik, Literatur, Film und bildender Kunst ebenso wie von Musik, haben de Oliveira und Dunn ein Album geschaffen, das sich mühelos zwischen dem Spektralen und dem Pastoralen bewegt - ein Werk, in dem Anklänge an Fantasy- und Giallo-Soundtracks, alte Folk-Traditionen sowie die rhythmische Zartheit von Bossa Nova, MPB und Tropicália verschmelzen. Auch die Texte verweben Mythologie mit Anspielungen auf Miltons Paradise Lost*sowie die Lyrik von John Keats, Emily Brontë und Anne Sexton. Ein durchweg erhabenes Werk. Als CD (Digisleeve) mit Booklet oder auf LP (in klassisch Schwarz, Coke-Bottle-Green oder weiß-blau marmoriert) mit bedruckter Innenhülle & inside-out Sleeve.



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